Projektinfos

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Fertigstellung

Rechte
Foto Christian Hartlmaier, Alex Schmidt, Kurt Hoerbst, Matthias Rhomberg, Darko Todorovic
Text Atelier Andrea Gassner

woodpassage

Vom Baum zum Haus!
Die begehbare Installation sinnlich erleben.

Im Wald wächst der Baum – aus dem Baum wird Holz – aus dem Holz entsteht das Haus. Diesen Prozess trägt die „woodpassage“ als Holzskulptur für den Außenraum einprägsam in die Zentren Europas. Sie vermittelt mit einfachen piktogrammatischen Zeichen in vierzig Stufen die Transformation von der Tanne zum Haus. Diese Umformung wird wie aus großen Holzblöcken herausgeschnitten dargestellt, Scheibe für Scheibe.

So entsteht eine sinnlich erlebbare „woodpassage“ aus vier Holztoren in 4,32 m Breite, 4,32 m Höhe und gesamt 8,65 m Länge. Sie vermittelt in der Fernerkennung eine starke, dreidimensionale Botschaft. Im Durchschreiten der beleuchteten Passage wird sie zum spielerischen Sprachrohr für die ökologischen Vorzüge des Holzbaus.

Für den Bau dieser vier Tore wurden ca. 13 Kubikmeter Holz gebraucht. Diese Menge wächst in Europas Wäldern in einer 1/2 Sekunde nach. Außerdem sind im Holz dieser 4 Tore etwa 13 Tonnen CO2 auf Dauer gebunden. Das entspricht dem Schadstoffausstoß eines Pkws in 8 Jahren.

Durch verstärkte Verwendung von Holz im Bauwesen entsteht in unseren Städten und Dörfern ein „zweiter Wald“. Häuser aus Holz binden langfristig CO2 , das entlastet unsere Umwelt und trägt zur Verbesserung des Klimas bei.

Jeder genutzte Stamm aus dem Wald schafft Platz für neue Bäume. Während Gebäude aus Holz über ihre gesamte Lebensdauer Kohlenstoff speichern, wächst im Wald die verbaute Menge Holz wieder nach und entzieht der Umgebungsluft erneut aktiv CO2 . Holz als Baustoff wirkt also doppelt positiv auf die CO2 -Bilanz.

Projektbilder


Publik

    Auszeichnungen
  • ICONIC AWARDS
    2019 (Preis - Innovative Architecture)
  • DDC AWARDS
    2019 (Preis - Space)
  • Holzbaupreis Vorarlberg
    2019 (Preis -Temporäres Bauen)
    Publikationen
  • Woodpassage – Vom Baum zum Haus
    ZN Z-378, Verena Konrad, VN, Leben & Wohnen, Dez. 2019, S. 4-7