{"id":25876,"date":"2016-05-11T12:45:32","date_gmt":"2016-05-11T10:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/tum-exzellenzzentrum\/"},"modified":"2025-10-20T10:45:16","modified_gmt":"2025-10-20T08:45:16","slug":"tum-exzellenzzentrum","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/tum-exzellenzzentrum\/","title":{"rendered":"TUM Exzellenzzentrum, Garching"},"content":{"rendered":"<p><strong>Menschen auf dem Campus mit der Vibration der Fassade erm\u00f6glicht farbenfrohe Erfahrungen im &#8218;Zeitalter der Zeichen&#8216;. (Erich Wiesner)<\/strong><\/p>\n<p>Das Exzellenzzentrum steht auf dem Vorplatz der Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenwesen, s\u00fcdlich der Lichtenbergstra\u00dfe an zentraler Stelle nahe der U-Bahnstation. In unmittelbarer N\u00e4he, n\u00f6rdlich des Campusparks, wird sich das k\u00fcnftige \u201eTUM Institute for Advanced Study\u201c befinden, wodurch Synergieeffekte und interaktive Wirkungen der beiden Schwerpunkte Forschung (TUM-IAS) und Lehre (TUM Graduate School) erreicht werden.<\/p>\n<p>Der st\u00e4dtebauliche Entwurf nimmt die Ausrichtung der angrenzenden Geb\u00e4ude und Stra\u00dfen auf und erh\u00e4lt durch die Freistellung auf dem Platz einen markanten Ausdruck. Die Geschosszuordnung sieht im Erdgeschoss die \u00f6ffentlichen R\u00e4ume, Veranstaltungssaal, Bibliothek und Anlaufstelle f\u00fcr Doktoranden vor. In den drei Obergeschossen befinden sich Arbeitspl\u00e4tze und Versammlungsr\u00e4ume des \u201eCCC\u201c, der \u201eTUM Graduate School\u201c und der IGSSE- und GSISH-Koordinatoren.<\/p>\n<p>Die Raumgr\u00f6\u00dfen k\u00f6nnen den Nutzerw\u00fcnschen entsprechend variiert werden. Die Anordnung der Arbeitspl\u00e4tze folgt dem Fassadenraster. An die B\u00fcros sind Balkone angeschlossen, die als Sonnenschutz und Austrittsm\u00f6glichkeit dienen. Die Erschlie\u00dfung erfolgt \u00fcber einen Erschie\u00dfungsflur oder die offenen Kommunikationsfl\u00e4chen. Es besteht die M\u00f6glichkeit, bei Bedarf das Geb\u00e4ude Richtung Norden zu erweitern.<\/p>\n<p>~<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude ist als Stahlbetonskelettbau mit aussteifendem Kern und einer hoch ged\u00e4mmten Holzrahmenfassade konzipiert. Das Achsraster des gesamten Geb\u00e4udes betr\u00e4gt 3,40 m. Die vertikale Erschlie\u00dfung (Treppenhaus und Aufzugschacht) im nordwestlichen Teil des Geb\u00e4udes bildet zusammen mit den Sanit\u00e4rbereichen und Installationssch\u00e4chten den aussteifenden Kern des | Geb\u00e4udes. Zus\u00e4tzlich wirkt eine sich \u00fcber alle Geschosse erstreckende Wandscheibe aussteifend. Unterkellert ist einzig der Kernbereich.<\/p>\n<p>Die Fassade der B\u00fcror\u00e4ume in den Obergeschossen ist umlaufend mit Dreifachverglasung versehen. Den Br\u00fcstungsbereich bildet eine hoch ged\u00e4mmte Holzrahmenkonstruktion. Die Fassade des Stahlbetonkerns ist ebenfalls gut ged\u00e4mmt und mit einer Holzlattenschalung versehen. Das Erdgeschoss wird gr\u00f6\u00dftenteils durch eine geschosshohe Dreifachverglasung in Pfosten-Riegel-Konstruktion mit L\u00fcftungselementen begrenzt. Durch den umlaufenden Sonnenschutz und die M\u00f6glichkeit zur manuellen L\u00fcftung im gesamten Geb\u00e4ude entsteht ein positives Arbeits- und Raumklima.<\/p>\n<p>Gerade die laufende CO<sub>2<\/sub>-Diskussion zeigt, dass es wichtig ist, energieoptimierte Geb\u00e4ude zu entwickeln, die \u00fcber den derzeitigen EnEV- Standard gehen, denn der Stand der Technik hat diesen bereits \u00fcberholt. Die Auslegung der D\u00e4mmwerte der Geb\u00e4udeh\u00fclle f\u00fchrt gemeinsam mit dem Anschluss des Geb\u00e4udes an eine Fernheizung zu einem Gesamtprim\u00e4renergiebedarf von 134 kWh\/m\u00b2 a und \u00fcbertrifft die EnEV-Vorgaben von 240 kWh\/m\u00b2 a Das Exzellenzzentrum orientiert sich am Standard energieoptimierter B\u00fcrogeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Die Klarheit der architektonischen Struktur mit ihren pr\u00e4zisen Fassadenelementen machte es m\u00f6glich, diese durch reine F\u00e4rbungen in ihrer Eigenst\u00e4ndigkeit zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Durch die Interaktion der einzelnen Farbfelder entstehen unterschiedliche r\u00e4umliche Konfigurationen, die dem Haus eine vielschichtige Identit\u00e4t verleihen.<\/p>\n<p>||<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzeption<\/p>\n<p>Das Exzellenzzentrum steht auf dem Vorplatz der Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenwesen, s\u00fcdlich der Lichtenbergstra\u00dfe an zentraler Stelle nahe der U-Bahnstation. In unmittelbarer N\u00e4he, n\u00f6rdlich des Campusparks, wird sich das k\u00fcnftige \u201eTUM Institute for Advanced Study\u201c befinden, wodurch Synergieeffekte und interaktive Wirkungen der beiden Schwerpunkte Forschung (TUM-IAS) und Lehre (TUM Graduate School) erreicht werden.<br \/>\nDer st\u00e4dtebauliche Entwurf nimmt die Ausrichtung der angrenzenden Geb\u00e4ude und Stra\u00dfen auf und erh\u00e4lt durch die Freistellung auf dem Platz einen markanten Ausdruck. 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