{"id":26018,"date":"2016-05-11T12:52:09","date_gmt":"2016-05-11T10:52:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/lct-one\/"},"modified":"2025-10-20T10:05:57","modified_gmt":"2025-10-20T08:05:57","slug":"lct-one","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/lct-one\/","title":{"rendered":"LCT ONE &#8211; LifeCycle Tower, Dornbirn"},"content":{"rendered":"<p><strong>LCT ONE ist das weltweit erste mehrst\u00f6ckige Hybrid-Passivhaus aus Holz mit einem modularen Bausystem.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Der LCT ONE ist in verschiedener Hinsicht ein Pionierbauwerk. Das in der Realisierungsphase befindliche Projekt ist das erste achtgeschossige Holzgeb\u00e4ude in \u00d6sterreich. Hier wird zum ersten Mal ein Geb\u00e4ude in Holzbauweise an der Hochhausgrenze errichtet. Es ist zudem der Prototyp f\u00fcr die im Forschungsprojekt \u201eLifeCycle Tower\u201c entwickelte Holz-Systembauweise. Ziel des Projektes ist es, das Bausystem auf seine Umsetzbarkeit hin zu \u00fcberpr\u00fcfen und ebenso die Feststellung der Funktionst\u00fcchtigkeit unter realen Nutzungsbedingungen. Da das Bausystem eine internationale Marktreife erlangen soll, ist dieses Demonstrationsvorhaben ein zentraler Baustein f\u00fcr die Erprobung sowie f\u00fcr die Vermarktung.<\/p>\n<h4>\u00bbIn den letzten f\u00fcnfzehn Jahren wurde viel \u00fcber alternative Energiequellen nachgedacht. Ich denke, dass die n\u00e4chsten f\u00fcnfzehn Jahre im Zeichen der Suche nach alternativen Rohstoffen stehen werden, die uns helfen werden, die Lebbarkeit unserer Welt aufrechtzuerhalten.\u00ab<\/h4>\n<h5>Univ.-Prof. Arch. DI Hermann Kaufmann<\/h5>\n<p>Das Geb\u00e4ude besteht aus einem aussteifenden Stiegenhauskern, an den einh\u00fcftig die B\u00fcrofl\u00e4chen angeh\u00e4ngt werden. Entgegen dem Vorschlag im vorausgegangenen Forschungsprojekt LCT, auch den Stiegenhauskern in Holz zu bauen, wird hier der Kern in einer Ortbetonbauweise ausgef\u00fchrt. Dies war das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit den gesetzlichen Vorschriften des Brandschutzes, die zeigt, dass es derzeitig nicht m\u00f6glich ist, den Kern aus brennbaren Baustoffen zu erzeugen.|<br \/>\n~<\/p>\n<p>Mit dem Pr\u00fcfnachweis (nach DIN EN 13501) des Feuerwiderstandes REI 90 der Holzverbundhybriddecke wurde eine wichtige Voraussetzung der Brandschutzbeh\u00f6rde erf\u00fcllt und ein wichtiger Schritt in Richtung Realisierung getan.<\/p>\n<p>Dazu wurden bei der Firma Pavus in Tschechien mehrere Hybrid-Decken-Elemente von 2,7 Metern \u2013 entspricht dem Fassadenraster \u2013 mal 8,1 Metern \u2013 die m\u00f6gliche Raumtiefe \u2013 einem Brandversuch unterzogen.Die Holz-Beton-Verbundrippendecke ist der eigentliche Schl\u00fcssel, um in die H\u00f6he zu bauen, da es mit ihr gelingt, die jeweiligen Geschosse durch eine nicht brennbare Schicht konsequent zu trennen. In eine Stahlschalung von 8,1 mal 2,7 Metern werden die Holzbalken eingelegt, die Abst\u00e4nde dazwischen geschalt und im Vergussverfahren betoniert. Durch den hohen Vorfertigungsgrad vereinfacht sich der Bauablauf wesentlich. Die Deckenelemente k\u00f6nnen industriell viel pr\u00e4ziser gearbeitet werden, es gibt keine Aush\u00e4rtungszeiten auf der Baustelle und f\u00fcr die Verlegung eines Deckenelementes geben die Handwerker ganze 5 Minuten an.<\/p>\n<p>|<\/p>\n<p>Der Schubverbund zwischen Beton und Leimbinder wird nicht mittels komplizierter Verbinder sondern \u00fcber Schrauben und Schubkerven hergestellt. Ein Sturztr\u00e4ger aus Beton tr\u00e4gt weiters statisch wesentlich zur Durchleitung der enormen Kr\u00e4fte aus den Fassadenst\u00fctzen bei. Das Hirnholz der Doppelst\u00fctzen steht direkt auf dem Beton, der verbindende Dorn wird auf der Baustelle im Fertigteil eingegossen. Dieser Sturztr\u00e4ger erm\u00f6glicht die brandschutztechnisch notwendige geschossweise Trennung der Konstruktion auch in der St\u00fctzenebene und erm\u00f6glicht eine Einleitung der Lasten aus der Decke in die St\u00fctze, ohne einen Holzbauteil quer zur Faser zu belasten. Dem Kr\u00e4fteverlauf folgend, werden die St\u00fctzen den tats\u00e4chlichen statischen Erfordernissen entsprechend konfektioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LCT ONE ist das weltweit erste mehrst\u00f6ckige Hybrid-Passivhaus aus Holz mit einem modularen Bausystem. Der LCT ONE ist in verschiedener Hinsicht ein Pionierbauwerk. Das in der Realisierungsphase befindliche Projekt ist das erste achtgeschossige Holzgeb\u00e4ude in \u00d6sterreich. Hier wird zum ersten Mal ein Geb\u00e4ude in Holzbauweise an der Hochhausgrenze errichtet. 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