{"id":26026,"date":"2016-05-11T12:52:41","date_gmt":"2016-05-11T10:52:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/wettbewerb-iwl-behindertenwerkstaetten\/"},"modified":"2025-07-28T17:10:50","modified_gmt":"2025-07-28T15:10:50","slug":"wettbewerb-iwl-behindertenwerkstaetten","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/wettbewerb-iwl-behindertenwerkstaetten\/","title":{"rendered":"Isar-W\u00fcrm-Lech, Landsberg am Lech"},"content":{"rendered":"<p>Der gesamte Werkst\u00e4ttenbereich ist m\u00f6glichst flexibel gehalten, die notwendigen Kerne liegen an den peripheren Bereichen, um eine Weiterentwicklung oder ein internes Wachstum nicht zu behindern. Eine teilweise Aufstockung ist sowohl in der ersten als auch in der zweiten Baustufe vorgesehen, die Aufstockung in der ersten Baustufe beherbergt die betriebliche Verwaltung, in der zweiten Baustufe k\u00f6nnte diese ins Verwaltungshauptgeb\u00e4ude umgesiedelt werden und die R\u00e4umlichkeiten als Werkst\u00e4tten genutzt werden. Eine Anbindung an das neue Mensa- bzw. Verwaltungs- und Seminargeb\u00e4ude erfolgt im Zwischengeschoss \u00fcber eine Br\u00fccke. Damit sind die einzelnen Funktionseinheiten intern verbunden. Das P-Geb\u00e4ude wird als eigenst\u00e4ndiger Bauk\u00f6rper an die Ostseite des Dorfplatzes situiert, mit eigener Anlieferungszone. Das bestehende Werkst\u00e4tten- und Mensageb\u00e4ude wird umgenutzt als Bereich f\u00fcr arbeitsbegleitende Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Die vorgeschlagene Holzbauweise in Kombination mit ausgew\u00e4hlten Materialien bietet eine gute Grundlage zur Erreichung der Ziele des energieeffizienten Bauens. Dabei soll auch besonderes Augenmerk auf die Verwendung von gesundheitlich unbedenklichen Materialien gelegt werden. Erfahrungen aus dem von uns gebauten Gemeindezentrum Ludesch, wo diese Fragen auf wissenschaftlicher Ebene evaluiert wurden, sollen in dieses Projekt mit einflie\u00dfen. S\u00e4mtliche Materialentscheidungen sollen diesen Kriterien unterworfen werden. Die Verwendung von langlebigen Materialien sowie die Baustruktur, die Flexibilit\u00e4t erm\u00f6glicht, garantieren niedrige Lebenszykluskosten. Ebenso sollen s\u00e4mtliche technischen Ausstattungen und Leitungen zug\u00e4nglich bleiben, um eine leichte Ver\u00e4nderung oder Wartung zu gew\u00e4hrleisten (Systemtrennung). Kompakte Bauk\u00f6rper in Zusammenhang mit optimierten Geb\u00e4udeh\u00fcllen erm\u00f6glichen ein vern\u00fcnftiges Energiekonzept, eine Passivhausqualit\u00e4t wird angestrebt. Somit sollte es m\u00f6glich sein, das gesamte Geb\u00e4ude mit den bestehenden Tischlereiabf\u00e4llen energetisch zu versorgen.<\/p>\n<p>~<\/p>\n<p>Die kompakte Bauweise des Geb\u00e4udes gew\u00e4hrleistet bei einer optimierten Geb\u00e4udeh\u00fclle sowie hoher Tageslichtnutzung einen minimierten Energieverbrauch. Zur W\u00e4rmeerzeugung werden die Holzreste der Schreinerei genutzt. Diese m\u00fcssten dank des hohen D\u00e4mmstandards f\u00fcr die Raumheizung ausreichend sein. F\u00fcr die Warmwasserbereitung wird die Abw\u00e4rme der Drucklufterzeugung genutzt. Hierdurch kann insbesondere im Sommer ein ineffizienter, da kurzzeitiger Betrieb der Biomassekessel verhindert werden. Der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes scheint nicht sinnvoll, da im Sommer die notwendigen W\u00e4rmeverbraucher fehlen und damit die Anlage sehr unwirtschaftlich betrieben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die W\u00e4rme\u00fcbergabe in den Produktions- und Lagerbereichen erfolgt durch Deckenstrahlplatten, welche sich durch hohe Flexibilit\u00e4t bei der Einrichtung der Produktionsfl\u00e4che sowie geringe Staubaufwirbelung auszeichnen. Die Shedd\u00e4cher dienen zum einen der nat\u00fcrlichen Belichtung in der Geb\u00e4udetiefe, als L\u00fcftungsm\u00f6glichkeit sowie als Montagefl\u00e4che f\u00fcr die Photovoltaikmodule. Das neue Verwaltungsgeb\u00e4ude wird in der Kantine und in den Seminarr\u00e4umen mit einer L\u00fcftungsanlage mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung ausgestattet. Durch den Einsatz eines Erdw\u00e4rmetauschers wird die Zuluft zus\u00e4tzlich vorkonditioniert , so dass im Zusammenspiel mit dem Atrium als Pufferzone und der freien Nachtl\u00fcftung auf eine aktive K\u00fchlung des Geb\u00e4udes verzichtet werden kann. Erg\u00e4nzend kann bei hohen Komfortanspr\u00fcchen die Fu\u00dfbodenheizung durch einen Grundwasserw\u00e4rmetauscher auch zur stillen K\u00fchlung verwendet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der gesamte Werkst\u00e4ttenbereich ist m\u00f6glichst flexibel gehalten, die notwendigen Kerne liegen an den peripheren Bereichen, um eine Weiterentwicklung oder ein internes Wachstum nicht zu behindern. 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