{"id":26188,"date":"2016-05-11T13:00:19","date_gmt":"2016-05-11T11:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/wettbewerb-pflegeheim\/"},"modified":"2025-07-28T17:17:29","modified_gmt":"2025-07-28T15:17:29","slug":"wettbewerb-pflegeheim","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/wettbewerb-pflegeheim\/","title":{"rendered":"Pflegeheim, Mauren"},"content":{"rendered":"<p><strong>St\u00e4dtebau<\/strong><\/p>\n<p>Das neue Pflegeheim in Mauren wird in einem kleinteilig bebauten Ortsteil errichtet, der Entwurf richtet sich mit den Geb\u00e4udefluchten und der geplanten H\u00f6henentwicklung (E+1 bzw. E+2) danach. Die Alterswohnungen werden in zwei Bauk\u00f6rper an der Lachenstra\u00dfe situiert und gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig an die Umgebung angepasst. Die Aufschlie\u00dfung des Pflegeheimes, die Anlieferung, Zufahrt zur Tiefgarage und f\u00fcr Taxis bzw. Rettungsw\u00e4gen erfolgt von Norden \u00fcber den G\u00e4nsenbach. In diesem Bereich liegt auch der Hauptzugang mit Cafeteria und den \u00f6ffentlichen Funktionen, Mehrzweckraum, Schulungsraum, Kapelle, Raum der Stille, Coiffeur und Verwaltung. Die Freibereiche am Grundst\u00fcck liegen vorne entlang dem Jugendweg nach Osten gerichtet bzw. mit dem gesch\u00fctzten Dementengarten nach Westen. Am niedrigeren Bauteil ist f\u00fcr alle Bewohner des Hauses ein Dachgarten mit gedecktem Sitzplatz geplant.<\/p>\n<p><strong>Innere Organisation<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Geb\u00e4udeteile sind jeweils um Innenh\u00f6fe organisiert, um die Belichtung zu optimieren und Umg\u00e4nge f\u00fcr die Bewohner zu erm\u00f6glichen:<\/p>\n<p>Im Erdgeschoss liegen die \u00f6ffentlichen Bereiche, Versorgungs- und Entsorgungsr\u00e4ume und die Dementengruppe mit 12 Zimmern, St\u00fctzpunkt, Aufenthalts- und Aktivierungszonen mit vorgelagerten gedeckten Terrassen. Im ersten Obergeschoss sind zwei Wohngruppen untergebracht mit je 16 Bewohnern.<br \/>\n~<\/p>\n<p>Die inneren Aufenthaltsbereiche werden durch das verschiedene Angebot, Ess- und Aktivbereich am Innenhof mit Terrasse, Wohnbereiche mit Terrasse nach au\u00dfen, Wohnen Kaminbereich mit Terrasse und Ausblick differenziert gestaltet. Je nach Jahreszeit, Himmelsrichtung und Witterung entstehen unterschiedliche Wohnsituationen. Im zweiten Obergeschoss wird eine Gruppe mit 16 Bewohnern, die wie die unteren Wohngruppen organisiert ist, sowie der Dachgarten angeordnet. Der bis ins Untergeschoss gef\u00fchrte Lichthof gew\u00e4hrleistet Belichtung und Bel\u00fcftung f\u00fcr W\u00e4scherei, Trockenraum, Personalaufenthalt und Werkstatt.<\/p>\n<p>Neben der Tiefgarage f\u00fcr 41 PKW ist aus \u00f6konomischen \u00dcberlegungen (Bodenbeschaffenheit) auch die L\u00fcftungszentrale im Untergeschoss geplant.<\/p>\n<p>Die Verteilung wird von dort nach oben, horizontal unter der Decke \u00fcber Erdgeschoss und sodann vertikal nach oben gef\u00fchrt, sodass die Leitungsl\u00e4ngen optimiert werden.<br \/>\nKonstruktion, Wirtschaftlichkeit<\/p>\n<p>Die klare Konzeption des Geb\u00e4udes mit \u00fcbereinanderliegenden Wohneinheiten erm\u00f6glicht eine Umsetzung in Modulbauweise. Dabei werden vorgefertigte Raummodule in Holzbauweise auf tragendende Elemente aus Stahlbeton aufgesetzt und aneinander gestapelt. F\u00fcr die Modulbauweise spricht die hohe Wiederholungszahl von gleichen Zimmern, die kurze Bauzeit, die verkehrstechnische Lage im Wohngebiet und somit eine geringe Beeintr\u00e4chtigung der Nachbarn.<br \/>\nDie vorgefertigten Zimmer kommen fix fertig inklusive aller Installationen auf die Baustelle. Der Schallschutz wird \u00fcber die Fuge zwischen den Raummodulen gel\u00f6st und der Brandschutz mittels Gipskarton sichergestellt. Die massive Holzdecke und die Au\u00dfenwand bleiben unbeplankt.<\/p>\n<p><strong>Materialisierung<\/strong><\/p>\n<p>Holz ist generell das vorherrschende Material. In den Bewohnerzimmern schaffen die sichtbare Holzkonstruktion und der Parkettboden eine heimelige Atmosph\u00e4re. Auch die Decken in den Allgemeinbereichen sollen mit einer akustisch wirksamen Holzlattendecke versehen werden. Zusammen mit einer farbigen Gestaltung der Wand- und Bodenfl\u00e4chen entstehen so Innenr\u00e4ume zum Wohlf\u00fchlen.<\/p>\n<p>Die Fassade soll mit einer s\u00e4gerauen Holzschalung verkleidet werden. Eine mineralische Beschichtung gew\u00e4hrleistet eine jahrzehntelange Haltbarkeit. Durch die wei\u00dfe Farbe erh\u00e4lt das Geb\u00e4ude eine zeitlose Eleganz und f\u00fcgt sich unaufgeregt in die umgebende Bebauung ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4dtebau Das neue Pflegeheim in Mauren wird in einem kleinteilig bebauten Ortsteil errichtet, der Entwurf richtet sich mit den Geb\u00e4udefluchten und der geplanten H\u00f6henentwicklung (E+1 bzw. E+2) danach. Die Alterswohnungen werden in zwei Bauk\u00f6rper an der Lachenstra\u00dfe situiert und gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig an die Umgebung angepasst. 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