{"id":26195,"date":"2016-05-11T13:00:36","date_gmt":"2016-05-11T11:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/wettbewerb-wildpark-pforzheim\/"},"modified":"2025-07-28T17:17:33","modified_gmt":"2025-07-28T15:17:33","slug":"wettbewerb-wildpark-pforzheim","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/wettbewerb-wildpark-pforzheim\/","title":{"rendered":"Wildpark, Pforzheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neubau Haupteingang<\/strong><\/p>\n<p>St\u00e4dtebauliche und landschaftsplanerische Situation<br \/>\nLandschaftlich integriert sich der Wildpark Pforzheim mit seiner offenen Wegf\u00fchrung, verteilter Gehege und Nutzgeb\u00e4ude in den umgebenden Naturraum. Die beim Hauptzugang vorhandene bauliche Situation, mit ebenfalls kleinteiliger, im Wald zerstreuter Bebauung, steht jedoch entgegen dem Bedarf nach einem \u201ewillkommenhei\u00dfendem Eingangszentrum\u201c mit klarer Adressbildung.<\/p>\n<p>Daraus resultierte der Entschluss das neue Geb\u00e4ude aus dem Wald heraus, als kr\u00e4ftige Geste direkt an der Stra\u00dfe zu situieren.<\/p>\n<p>Basierend auf einem leicht adaptierten gastronomischen Konzept wurden zwei Bauk\u00f6rper mit unterschiedlicher Funktion abgeleitet. Ein filigraner Dachk\u00f6rper fasst dieses Ensemble wieder in einer Gro\u00dfform zusammen. Durch diesen architektonischen Kunstgriff entsteht eine gro\u00dfz\u00fcgige, torartige Eingangssituation, die s\u00e4mtliche Funktionen um einen zentralen Platz konzentriert, jedoch gleichzeitig offen und durchl\u00e4ssig bleibt.<\/p>\n<p><strong>Die Bauk\u00f6rper<\/strong><\/p>\n<p>Der Innenhof bietet nach dem Betreten ausreichend Platz zum Warten, Versammeln und Orientieren. Dieser Bereich und die Vorzonen der beiden Geb\u00e4ude sind durch die \u00dcberdachung zudem witterungsgesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das s\u00fcdliche Geb\u00e4ude ist das \u201eWildparkgeb\u00e4ude\u201c, welches alle unmittelbaren Funktionen f\u00fcr den Wildpark aufnimmt. Es ist die erste Anlaufstelle f\u00fcr Besucher, mit Toiletten, Informationen, und Konsumm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Snacks, Kaffee, Tierfutter und Geschenkartikel.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude bleibt 365 Tage im Jahr ge\u00f6ffnet. Shop-, Infostand und Kiosk k\u00f6nnen hier an besucherschwachen Tagen von einer Person vollst\u00e4ndig betreut werden was zus\u00e4tzliche Synergien schafft. Der Kiosk \u201edockt\u201c zudem im Bereich des Spielplatzes an die Wegef\u00fchrung des Wildparks an und l\u00e4dt zu kurzen Verschnaufpausen ein.<\/p>\n<p>Das n\u00f6rdliche Geb\u00e4ude ist das \u201eRestaurant- und Veranstaltungsgeb\u00e4ude\u201c mit gro\u00dfem Gastgarten. Durch seine leicht erh\u00f6hte Lage verf\u00fcgt es zudem \u00fcber einen sch\u00f6nen Blick \u00fcber Pforzheim. Es ist unabh\u00e4ngig vom restlichen Wildparkbetrieb und daher flexibler in seiner Bewirtschaftung und Nutzung f\u00fcr diverse Veranstaltungen. Die K\u00fcche samt Lager und barrierefreiem WC sind ebenerdig angeordnet, somit braucht es keinen kostspieligen Aufzug. Die Anlieferung der K\u00fcche erfolgt direkt von au\u00dfen. Nebenr\u00e4ume und Toiletten befinden sich im Untergeschoss.<br \/>\n~<\/p>\n<p><strong>Konstruktion und Fassade<\/strong><\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude ist als nachhaltiger Holzbau konzipiert. Mit \u00f6kologischen Materialen und guten W\u00e4rmed\u00e4mmeigenschaften. Die Teilunterkellerung erfolgt in Massivbauweise.<br \/>\nDer Dachk\u00f6rper wird im Bereich des Innenhofs aus nebeneinandergelegten, filigranen Holzfachwerken konstruiert. Im Bereich der Auskragungen wir das Fachwerk in einzelne Balken aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die beheizten Bauk\u00f6rper sind mit einer extensiven Begr\u00fcnung \u00fcberdacht. Im Bereich des Durchgangs ist der Dachk\u00f6rper mit Glas abgedeckt. Dies l\u00e4sst Sonnenlicht in den Innenhof, und es entsteht ein optisch spannendes Spiel zwischen Dachkonstruktion und dar\u00fcberlegendem Astwerk.<\/p>\n<p>Au\u00dfenw\u00e4nde und Deckenuntersichten sind zudem von einem \u201eKleid aus Eichenlamellen\u201c umh\u00fcllt. Dieser \u201eFilter\u201c bricht die harten Kanten des Geb\u00e4udes auf und tritt in einen Dialog mit dem umliegenden Wald. Je nach Standpunkt pr\u00e4sentiert sich das Geb\u00e4ude unterschiedlich und erm\u00f6glicht vielf\u00e4ltige Ein- und Durchblicke.<\/p>\n<p><strong> Au\u00dfenanlagen<\/strong><\/p>\n<p>Die Umgebung des Geb\u00e4udes soll Wald bleiben und so naturnah wie m\u00f6glich gestaltet werden. Der Kiesbelag der Wege zieht sich durch den Innenhof durch, auch drei B\u00e4ume schattenspendende sollen hier gepflanzt werden. Der Au\u00dfenraum l\u00e4uft somit quasi durch das Geb\u00e4ude hindurch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neubau Haupteingang St\u00e4dtebauliche und landschaftsplanerische Situation Landschaftlich integriert sich der Wildpark Pforzheim mit seiner offenen Wegf\u00fchrung, verteilter Gehege und Nutzgeb\u00e4ude in den umgebenden Naturraum. 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