{"id":47616,"date":"2018-02-12T13:26:04","date_gmt":"2018-02-12T12:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hermann-kaufmann.at\/?post_type=projekt&#038;p=47616"},"modified":"2025-07-28T17:18:20","modified_gmt":"2025-07-28T15:18:20","slug":"wettbewerb-uferpark-west-ueberlingen","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/wettbewerb-uferpark-west-ueberlingen\/","title":{"rendered":"Gastronomiepavillon Uferpark West, \u00dcberlingen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ortsr\u00e4umliche Situation<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Gastronomiepavillon soll ein markanter Knotenpunkt im neu angelegten Uferpark entstehen. Er dient als Anlaufstelle und Aufenthaltsort mit Service-Funktionen f\u00fcr Parkbesucher und Nutzer des angrenzenden Spielplatzes und ist gleichzeitig eine bedeutende Rastst\u00e4tte entlang des stark frequentierten Bodensee-Radwegs. Durch seine Lage als \u201eHaus am See\u201c wird der Gastronomiepavillon au\u00dferdem zum attraktiven Ziel f\u00fcr \u00dcberlinger und G\u00e4ste der Stadt.<\/p>\n<p>Der Bauplatz wird wesentlich von zwei topografischen Elementen dominiert: n\u00f6rdlich durch den steil aufragenden Molasse-Felsen, und s\u00fcdlich durch freien Blick \u00fcber den Bodensee. Der Pavillon integriert sich landschaftlich in diese Situation und nimmt Bez\u00fcge in beide Richtungen auf.<\/p>\n<p>~<\/p>\n<p><strong>Bauk\u00f6rpersetzung<\/strong><\/p>\n<p>Der Pavillon wurde als zweigeschossiger Bauk\u00f6rper mit m\u00f6glichst geringem Bodenverbrauch an der n\u00f6rdlichen Grenze des Grundst\u00fccks platziert. Dadurch bleiben im S\u00fcden gro\u00dfz\u00fcgige Freifl\u00e4chen erhalten, welche als attraktive Au\u00dfensitzbereiche mit Seeblick genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Zugang zu Gastronomie und Kiosk orientiert sich zum Stadtzentrum von \u00dcberlingen und zu den benachbarten Spielfl\u00e4chen. Der vorgelagerte Platz bietet den Kiosknutzern weitere Sitzgelegenheiten und eine optimale \u00dcbersicht auf den benachbarten Spielplatz.<\/p>\n<p>Auch Richtung Westen und Norden \u00f6ffnet sich der Bauk\u00f6rper und schafft so weitere Ankn\u00fcpfungspunkte. Vom Innenraum und von der Au\u00dfenterrasse wird der Blick freigegeben auf das beeindruckende Molasse-Gestein. Zugleich sind auch Einblicke von au\u00dfen in den Gastraum m\u00f6glich, die vorbeifahrende Radfahrer zur Rast einladen.<\/p>\n<p>S\u00e4mtliche Au\u00dfenterrassen und Vorzonen werden durch eine vertikal begr\u00fcnte Dachkonstruktion und horizontale Markisen beschattet. Diese raumbildende und sich den Jahreszeiten anpassende Struktur umh\u00fcllt das gesamte Geb\u00e4ude und verleiht dem Pavillon einen unverwechselbaren architektonischen Ausdruck. Durch die Integration der Dachfl\u00e4che in die Gesamtgestaltung des Pavillons wird auch auf die exponierte und gut einsehbare Lage unterhalb des Molasse-Felsens reagiert.<\/p>\n<p><strong>Innere Organisation<\/strong><\/p>\n<p>Alle Servicefunktionen sind in einem kompakt organisierten Kern untergebracht, an welchen sich der gro\u00dfz\u00fcgig verglaste Gastraum angliedert. Durch seine l\u00e4ngliche Proportion k\u00f6nnen alle Sitzpl\u00e4tze direkt an der Schaufassade zum See hin platziert werden. Die Anlieferung der K\u00fcche erfolgt direkt von au\u00dfen. Da geplant ist Fl\u00e4chen auf dem benachbarten Grundst\u00fcck der Bahn zur Lagerung von M\u00fcll zu nutzen, konnten die Lagerfl\u00e4chen innerhalb des Geb\u00e4udes reduziert werden.<\/p>\n<p>Die Sanit\u00e4r- und Personalr\u00e4ume befinden sich im Obergeschoss, wodurch der Fu\u00dfabdruck des Geb\u00e4udes m\u00f6glichst klein gehalten werden konnte. \u00dcber einen separaten Au\u00dfenzugang k\u00f6nnen auch die \u00f6ffentlichen Toiletten und der Taucherraum unabh\u00e4ngig vom Betrieb der Gastronomie erreicht werden. Durch intelligent gestaffelte Raumh\u00f6hen kann somit der Platz \u00fcber den niedrigeren Nebenr\u00e4umen im Erdgeschoss optimal genutzt werden.<\/p>\n<p>Durch die stark witterungsabh\u00e4ngige Nachfrage ist das Geb\u00e4ude auch dahingehend konzipiert sich an verschiedene Besuchermengen anzupassen. Durch flexible Trennw\u00e4nde kann der Gastraum in verschiedene Bereiche abgetrennt werden. Auch ist es m\u00f6glich, f\u00fcr Gruppen und Feiern einen abgetrennten Raum zu schaffen. W\u00e4hrend die Freifl\u00e4chen in den Sommermonaten gro\u00dfz\u00fcgig bespielt werden, k\u00f6nnen die bewirteten Fl\u00e4chen und der Personaleinsatz an besucherschwachen Tagen auf ein Minimum reduziert werden, ohne dabei an Attraktivit\u00e4t zu verlieren. Der Kiosk \u201edockt\u201c zudem direkt an K\u00fcche und den Gastronomietresen an, was zus\u00e4tzliche Synergien schafft. Zusammengenommen bieten sich so optimale Grundlagen um das Geb\u00e4ude m\u00f6glichst 365 Tage im Jahr zu betreiben.<\/p>\n<p><strong>Landesgartenschau 2020<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Landesgartenschau soll der Gastraum des Pavillons als Ausstellungsfl\u00e4che genutzt werden. Zur Unterbringung der Landesgartenschau-Gastronomie wird der Bau durch tempor\u00e4re Raummodule erg\u00e4nzt. Die K\u00fcchen- und Lagerfl\u00e4chen des dauerhaften Baus k\u00f6nnen bereits f\u00fcr die Gastronomie voll genutzt werden. Durch einen \u00fcberdachten \u00dcbergang wird eine schwellenlose Verbindung in den Erweiterungsbau geschaffen, der sowohl eine erweiterte K\u00fcchenfl\u00e4che f\u00fcr das Finishing und Anrichten der Speisen sowie den kompletten Gastraum beherbergt. Durch die Abwicklung der Gastronomie nach dem Orderman-Konzept ist von einem reduzierten Fl\u00e4chenbedarf f\u00fcr den Gastraum auszugehen. Die Fl\u00e4chen der Ausschreibung wurden dahingehend angepasst. Der Au\u00dfensitzbereich wird durch den Einsatz tempor\u00e4rer Holzroste erweitert.<\/p>\n<p>Durch die Verbindung von Pavillon und Gartenschau-Gastronomie zu einem architektonischen Ensemble mit vielf\u00e4ltigen r\u00e4umlichen Bez\u00fcgen nach innen und au\u00dfen, entstehen sowohl funktionale Synergien als auch eine klar definierte bauliche Situation, welche den eigentlich tempor\u00e4ren Charakter lediglich erahnen l\u00e4sst. Durch die r\u00e4umliche Ausbildung von klar lesbaren Zug\u00e4ngen an der Ost-, Nord-, und S\u00fcdseite wir das Geb\u00e4udeensemble auch direkt an den geplanten Rundweg w\u00e4hrend der Landesgartenschau angebunden.<\/p>\n<p><strong>Au\u00dfenraum Innenraum<\/strong><\/p>\n<p>Die Platzfl\u00e4chen um den Pavillon werden als zusammenh\u00e4ngende, inselartige Fl\u00e4che gestaltet welche die organische Formensprache des Uferparks aufgreift. Dem Materialkonzept des Parks entsprechend, soll dieser Hartbelag mit Zuschl\u00e4gen vom lokalen Molasse-Felsen hergestellt werden.<\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude ist als nachhaltiger Holzbau konzipiert mit \u00f6kologischen Materialien und guten W\u00e4rmed\u00e4mmeigenschaften. Das Geb\u00e4ude und die Innenoberfl\u00e4chen sind mit einer schlichten Holzfassade verkleidet. Die Gastr\u00e4ume sind gro\u00dfz\u00fcgig verglast und durch die Schiebet\u00fcren kann der Innenraum in den Sommermonaten gro\u00dffl\u00e4chig zu den vorgelagerten Terrassenfl\u00e4chen ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p><strong>Fassade<\/strong><\/p>\n<p>Eine st\u00fctzenfrei abgeh\u00e4ngte filigrane Stahlkonstruktion umh\u00fcllt den gesamten Bauk\u00f6rper. Diese ist mit einem durchl\u00e4ssigen Seilnetz umh\u00fcllt, das zudem als Rankhilfe f\u00fcr Kletterpflanzen dient und als raumbildendes Element das Geb\u00e4ude fasst. Diese leichte und blickdurchl\u00e4ssige Konstruktion ist einerseits Gestaltungselement und bietet gleichzeitig Durchblicke auf die Holzfassade des Gastronomiepavillons. Die Dichte der Bepflanzung ist spielerisch und je nach Situation steuerbar. Es sind sowohl dicht bepflanztete als auch kaum bepflanzte Bereiche, z.B. an der Nordseite m\u00f6glich. Durch verschiedene Pflanzarten k\u00f6nnen punktuell farbige Akzente gesetzt werden. Zu verschiedenen Jahreszeiten ergibt sich ein sich wechselndes Bild. Eine dichtere Begr\u00fcnung im Sommer sorgt f\u00fcr eine angenehme Beschattung der Terrassen, w\u00e4hrend die winterliche Vegetation mehr direktes Sonnenlicht in den Gastraum gelangen l\u00e4sst. Durch diesen \u201enat\u00fcrlichen Filter\u201c tritt das Geb\u00e4ude in Dialog mit dem umliegenden Park. Der Pavillon unterst\u00fctzt in seiner Materialit\u00e4t die von der Landesgartenschau angestrebte Vermittlung \u00f6kologischer Werte und bildet so einen identit\u00e4tsstiftenden Ort der Begegnung im zentralen Bereich des neuen B\u00fcrgerparks.<\/p>\n<p>Die Fassadenbegr\u00fcnung mit Kletterpflanzen ist eine seit Beginn der Architektur angewandte Technik. Sie weist viele regionale Besonderheiten auf und kann mit relativ geringen Zeitaufwand an nahezu allen Fassaden erfolgreich angewendet werden. Die Verschattung, die durch eine begr\u00fcnte Pergola erzielt wird, wird zudem als sehr angenehm empfunden. Der Grund liegt im besseren Mikroklima, das durch den Verdunstungsprozess der Pflanzen verursacht wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Begr\u00fcnung des umlaufenden vertikalen Schirms in diesem Projekt wird eine bodengebundene Fassadenbegr\u00fcnung mit Kletterpflanzen, einer Kombination aus Wein, Clematis und Glyzinie vorgeschlagen. Der Vorteil der Kletterpflanzen liegt in ihrem \u00fcberschaubaren Pflegeaufwand und den relativ geringen Kosten. Beim Projekt MFO Park in Z\u00fcrich wurden verschiedene Arten an Kletterpflanzen bereits getestet, womit die Zuverl\u00e4ssigkeit einer entsprechenden Artenwahl gegeben ist. Auch in verschiedenen weiteren Forschungsprojekten (Berlin-Adlersdorf, Paul-Lincke-Ufer Berlin) wurde das Wuchsverhalten von Kletterpflanzen inzwischen ausf\u00fchrlich beobachtet, sodass Pflegekosten und Wuchsverhalten gut vorhersehbar sind.<br \/>\nDie bodengebundene Fassadenbegr\u00fcnung wurzelt in einer gro\u00dfz\u00fcgig dimensionierten Pflanzgrube. Um deren Oberfl\u00e4che minimal zu halten, ist sie gem\u00e4\u00df Richtlinie FLL als zweiteilige Baumgrube mit einem Unterbau aus gut durchwurzel- und \u00fcberbaubarem Substrat konzipiert. Ein technisches Bew\u00e4sserungssystem ist nicht notwendig, da mit Oberfl\u00e4chenw\u00e4ssern und einer anf\u00e4nglichen Entwicklungspflege durch den G\u00e4rtner gearbeitet werden kann.<\/p>\n<p>Die Kletterhilfen bestehen aus robusten Edelstahlnetzen, was die Forderung nach einer dauerhaften und wartungsarmen L\u00f6sung erf\u00fcllt und daf\u00fcr sorgt, dass der Zuwachs (1m j\u00e4hrlich bei Glyzinie) auch fl\u00e4chig dirigiert werden kann. Das System beinhaltet eine Nachspannm\u00f6glichkeit, um die Spannungen, die von den Pflanzen verursacht werden, zu kompensieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die eigentliche Dachfl\u00e4che wird ist eine extensive Begr\u00fcnung vorgesehen (evtl. mit integrierter Dachterrasse). Der vom Schirm gefasste Au\u00dfensitzbereich kann zudem in der Horizontalen mit einer elektrisch ansteuerbaren Markise individuell beschattet werden.<\/p>\n<p>Die typischen Kletterpflanzen wie wilder Wein sind sehr pflegearm. Jedoch sollten einige g\u00e4rtnerische Arbeiten mit einkalkuliert werden: voraussichtlich muss der Pflanzenschirm ein- bis zweimal pro Jahr bearbeitet werden (Schnitt, Kontrolle der Biomasse, Totholz). F\u00fcr den Untergrund der Gastroinsel ist ein sickerf\u00e4higer und belastbarer Untergrund vorgesehen, der farblich auf das benachbarte Molasse-Gestein abgestimmt ist. Dieser kann problemlos von den entsprechenden Arbeitsfahrzeugen zur Wartung des Pflanzenschirms befahren werden.<\/p>\n<p>Vergleichbar mit dem Projekt Swiss Re in M\u00fcnchen wird das Wachstum der Pflanzen dahingehend gelenkt, dass bei den j\u00e4hrlichen R\u00fcckschnitten die unteren Bereiche von \u00c4sten und Bl\u00e4ttern befreit werden, sodass in diesem Bereich ein breiter Blick auf den See m\u00f6glich ist. Im oberen Bereich wird sich die benetzte Fachwerkkonstruktion mit der Zeit in einen \u00fcppig bewachsenen Bl\u00e4tterschirm verwandeln.<\/p>\n<p>Die Kletterpflanzen k\u00f6nnen beim entsprechenden Fachh\u00e4ndler in einer H\u00f6he von bis zu 4,5 m bestellt werden. Bei einer zeitnahen Reservierung im Fr\u00fchjahr k\u00f6nnten die Pflanzen bis zu Beginn der Landesgartenschau bereits eine H\u00f6he von 5,5 m und eine Breite von ca. 70 cm erreicht haben. Damit w\u00fcrde die Gartenschau den Startpunkt des Wachstumsprozesses markieren. Die Tragstruktur w\u00e4re zu gro\u00dfen Teilen noch sichtbar. Die Pflanzen sind im unteren Bereich bereits entlaubt und beginnen sich \u00fcber den Netzschirm zu verteilen. Es bietet sich bereits jetzt ein vielf\u00e4ltiges Bild. Die Netzstruktur bildet eine leere Leinwand f\u00fcr den Gartenk\u00fcnstler, der aus der Palette der Bl\u00fcten ein sich st\u00e4ndig wechselndes Bild erschafft.<\/p>\n<p><strong>Wesentliche \u00c4nderungen gegen\u00fcber Phase 1<\/strong><\/p>\n<p>Das Konzept f\u00fcr den Pavillon bietet vielf\u00e4ltige Gestaltungsm\u00f6glichkeiten und Flexibilit\u00e4t im weiteren Planungsprozess. Von den m\u00f6glichen Ausf\u00fchrungsvarianten wurden zwei M\u00f6glichkeiten ausgearbeitet. Variante 1 ist die \u00dcberarbeitung des bisherigen einfachen Konzepts, bei dem die K\u00fcche auf einer Ebene organisiert ist. Variante 2 zeigt eine Maximalausstattung mit Dachterrasse und Aufzug. Zwischen diesen beiden M\u00f6glichkeiten bietet der Entwurf zahlreiche M\u00f6glichkeiten, um auf Nutzerw\u00fcnsche einzugehen.<\/p>\n<p><strong>Variante 1<\/strong><\/p>\n<p>In der \u00dcberarbeitung wurde f\u00fcr diese Variante der Taucherraum ins Erdgeschoss verlegt. Zudem wird in der N\u00e4he des Kiosks ein zweites barrierefreies WC angeboten sowie ein zus\u00e4tzlicher Raum, der als Wickelraum oder Umkleide genutzt werden kann. Somit ist f\u00fcr mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte Menschen und Eltern mit kleinen Kindern auf kurzem Wege ausreichend Platz geboten. Ein erweitertes Angebot an Sanit\u00e4reinrichtungen befindet sich weiterhin im 1. OG. Die K\u00fcche funktioniert hier optimal organisiert auf einer Ebene. Das Dach ist extensiv begr\u00fcnt und nicht begehbar.<\/p>\n<p><strong>Variante 2<\/strong><\/p>\n<p>Variante 2 ber\u00fccksichtigt den Wunsch der Auswahlkommission nach einer gastronomisch nutzbaren Dachterrasse. Kritisch ist hierbei jedoch zu hinterfragen, ob sich dieses erweiterte gastronomische Angebot in der Nachnutzung wirtschaftlich f\u00fchren l\u00e4sst. Die Dachterrasse kann mit Hilfe eines Aufzugs barrierefrei erreicht werden. Taucherraum und s\u00e4mtliche \u00f6ffentlichen Sanit\u00e4rfl\u00e4chen befinden sich im EG und k\u00f6nnen von au\u00dfen unabh\u00e4ngig von der Gastronomie erschlossen werden. Im Gegenzug wurden einige Lagerfl\u00e4chen ins 1. OG verlegt, die nun mit dem Aufzug an die K\u00fcche angeschlossen sind. Der Aufzug dient v.a. zu Servicezwecken, kann aber auf Nachfrage auch von mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkten Menschen genutzt werden, um auf die Dachterrasse zu gelangen. Das Dach wird regul\u00e4r entweder \u00fcber eine in den Bl\u00e4tterschirm integrierte Au\u00dfentreppe oder vom Gastraum aus \u00fcber das innenliegende Treppenhaus erschlossen werden. Der Bereich \u00fcber der Gastronomie wird auf dem Dach als begehbare Dachterrasse ausgebildet, die Fl\u00e4chen \u00fcber K\u00fcche und Nebenr\u00e4umen werden extensiv begr\u00fcnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ortsr\u00e4umliche Situation Mit dem Gastronomiepavillon soll ein markanter Knotenpunkt im neu angelegten Uferpark entstehen. Er dient als Anlaufstelle und Aufenthaltsort mit Service-Funktionen f\u00fcr Parkbesucher und Nutzer des angrenzenden Spielplatzes und ist gleichzeitig eine bedeutende Rastst\u00e4tte entlang des stark frequentierten Bodensee-Radwegs. 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