{"id":68732,"date":"2022-08-08T10:03:43","date_gmt":"2022-08-08T08:03:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/?post_type=projekt&#038;p=68732"},"modified":"2026-04-13T15:31:18","modified_gmt":"2026-04-13T13:31:18","slug":"wohnanlage-michaelipark-augsburg","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/de\/projekt\/wohnanlage-michaelipark-augsburg\/","title":{"rendered":"Wohnanlage Michaelipark, Augsburg"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Dichte Wohnlandschaft im gewachsenen Bestand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Westen des historischen Zentrums von Augsburg erstreckt sich der Stadtteil Pfersee. Als ehemaliger Industrievorort der schw\u00e4bischen Lech-Metropole, durchlief sein urbanes Gef\u00fcge einen Prozess des tiefgreifenden Wandels. Seit den 1960er Jahren entwickelt sich hier ein durchgr\u00fcntes, kleinteilig organisiertes Viertel, das durch seine \u00fcberschaubaren Ma\u00dfst\u00e4be und die gute Anbindung an die Innenstadt eine hohe Wohnqualit\u00e4t aufweist. In Folge eines Architekturwettbewerbs entstand auf der Parzelle eines r\u00fcckgebauten Schulgeb\u00e4udes an der Spicherer Stra\u00dfe eine Anlage mit sieben hochwertigen Mehrfamilienh\u00e4usern. Der Bauplatz zeichnet sich durch seinen wertvollen Baumbestand aus, der dem Areal eine gewachsene Identit\u00e4t verleiht.<\/p>\n\n\n\n<p>Angestrebt wurde eine qualit\u00e4tsvolle Verdichtung, die durch ihre kompakte Bauweise und die sorgf\u00e4ltig gestalteten Freir\u00e4ume ein ansprechendes Umfeld schafft. Die versetzte Anordnung der dreigeschossigen Volumen entlang der Nord-S\u00fcd-Achse erzeugt ein mehrschichtiges Raumgef\u00fcge, das jeder einzelnen der 74 gef\u00f6rderten Wohnungen maximalen Lichteinfall, gesch\u00fctzte Au\u00dfenbereiche und vielf\u00e4ltige Blickbeziehungen in den Gr\u00fcnraum gew\u00e4hrt. Die nach S\u00fcden orientierten Einheiten im Parterre profitieren von einer optimalen Besonnung, w\u00e4hrend die r\u00e4umliche Komprimierung in Ost-West-Richtung eine effiziente Nutzung der Fl\u00e4chenressourcen erm\u00f6glicht. So entsteht ein Ensemble mit dem angenehmen Charakter einer sorgf\u00e4ltig komponierten Kleinwohnanlage, die sich zur\u00fcckhaltend in die bestehende Siedlungsstruktur f\u00fcgt.~<\/p>\n\n\n\n<p>Eine durchgehende Tiefgarage erm\u00f6glicht die direkte Erschlie\u00dfung der einzelnen H\u00e4user und reduziert den Verkehr an der Oberfl\u00e4che. Die \u00f6ffentliche Durchwegung verwebt das Areal mit den angrenzenden Quartierstra\u00dfen und erleichtert die nicht motorisierte Mobilit\u00e4t. Im Zentrum des Gr\u00fcnraums wurde ein Gemeinschaftsplatz angelegt, der als Treffpunkt f\u00fcr die Bewohner und ihre Nachbarn dient, um den sozialen Austausch im Stadtteil zu f\u00f6rdern. Zus\u00e4tzlich stehen den Mietern private G\u00e4rten zur Verf\u00fcgung, die Freifl\u00e4chen f\u00fcr Erholung und Freizeit bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wohnanlage weist zwei verschiedene Geb\u00e4udetypologien auf, wobei der Kopfbau als Sonderform gestaltet ist, welche die Zufahrtsrampe der Tiefgarage integriert. Das Projekt zeichnet sich durch seinen hohen Vorfertigungsgrad aus, wobei die Fenster und Fassadenelemente bereits im Werk auf die Au\u00dfenwandmodule montiert wurden, um die Montagezeit vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren. Diese mit maximaler Pr\u00e4zision ausgef\u00fchrte Produktion unter kontrollierten Bedingungen gew\u00e4hrleistet eine hohe Ausf\u00fchrungsqualit\u00e4t, ohne witterungsbedingte Einfl\u00fcsse. Erg\u00e4nzend kamen geschossweise versetzte Fertigbadzellen zum Einsatz, die vollst\u00e4ndig ausgestattet und verfliest geliefert wurden, um die Effizienz der Bauabl\u00e4ufe weiter zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Konstruktionsraster mit maximalen Spannweiten von 4,70 Metern bildet die Grundstruktur der in Mischbauweise errichteten Geb\u00e4ude. Die Treppenkerne sind massiv ausgebildet, w\u00e4hrend in die Trockenbauw\u00e4nde Stahlst\u00fctzen integriert wurden, welche die sichtbar belassenen Brettsperrholzdecken tragen. So konnte der kleinstm\u00f6gliche Wandaufbau erzielt werden, um eine maximale Fl\u00e4chennutzung zu garantieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Innenr\u00e4umen sorgen Parkettb\u00f6den und Holz-Alu-Fenster f\u00fcr Behaglichkeit und unterstreichen den hohen Ausbaustandard. Die Fassaden sind mit vorvergrauten, vertikal angeordneten Fichtenbrettern verkleidet, deren differenzierte Textur und nat\u00fcrliche Patina dem Ensemble eine schlichte, aber wertige Anmutung verleihen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dichte Wohnlandschaft im gewachsenen Bestand Im Westen des historischen Zentrums von Augsburg erstreckt sich der Stadtteil Pfersee. Als ehemaliger Industrievorort der schw\u00e4bischen Lech-Metropole, durchlief sein urbanes Gef\u00fcge einen Prozess des tiefgreifenden Wandels. 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