Friedhofskapelle Bizau
Friedhofskapelle Bizau
Friedhofskapelle Bizau
Projektinfos

Friedhofskapelle, Bizau

Die Kombination von Licht, Holz, Glas und Stahl bietet den Trauergästen eine angenehme Atmosphäre.

Die Integration eines Aufbahrungsraumes in eine historische Friedhofsanlage ist eine spannende Aufgabe, zumal eine Antwort auf die ewige Frage des Bauens in historischer Umgebung gefunden werden muss.

Der Entwurfsgedanke bei der Totenkapelle in Bizau hat seinen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod. Der letzte Aufenthaltsort auf dieser Welt soll ein Raum der Hoffnung und des Lichtes sein. Er sollte deutlich machen, dass das irdische Leben nur eine Situation darstellt, ein unbestimmter Weg zum Licht. Die Lebenden, die sich vom Gestorbenen verabschieden, sollen die Symbolik des Raumes als Trost verspüren.

Ein auf vier Stahlstützen schwebendes Flachdach schützt einen Glaskubus aus satiniertem Glas mit einer dreiteiligen Lärchenholztür und einer vom heimischen Bildhauer Herbert Meusburger geschaffenen Steinwand. Die Gestaltung ist karg und zurückhaltend. Der Eingang liegt genau in der Achse des Seiteneinganges der Kirche, somit wird sie zum integrierten Bestandteil der gesamten Anlage.

Team
  • Mitarbeit
    Gerold Leuprecht
  • Bauherr
    Pfarre Bizau

    Standort
    Bizau

    Fertigstellung
    1995

    Rechte
    Text Hermann Kaufmann + Partner ZT GmbH
    Foto Ignacio Martinez

    Dokumente
    Datenblatt | Pläne
    Projektdetails
    Publik