{"id":25253,"date":"2016-05-11T12:19:13","date_gmt":"2016-05-11T10:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elmar-schmidinger.at\/hk5\/projekt\/biomasseheizwerk-lech-erweiterung\/"},"modified":"2025-07-28T17:03:44","modified_gmt":"2025-07-28T15:03:44","slug":"biomasseheizwerk-lech-erweiterung","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/v80\/de\/projekt\/biomasseheizwerk-lech-erweiterung\/","title":{"rendered":"Biomasseheizwerk Erweiterung, Lech"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geb\u00e4udeform, die aus dem nat\u00fcrlichen Kontext geformt wird.<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Erweiterung des Fernw\u00e4rmenetzes in den Ortsteil Stubenbach wurde die Leistung der zwei bestehenden Biomassekessel im Heizwerk Lech zu gering.<\/p>\n<p>Nach anf\u00e4nglichen \u00dcberlegungen ein eigenes Heizwerk f\u00fcr diese Haushalte zu errichten, wurde beschlossen, dass bestehende Geb\u00e4ude zu erweitern, damit ein dritter Kessel Platz findet. Im Zuge dessen sollte auch eine Lagerhalle f\u00fcr die Biomasse errichtet werden.<\/p>\n<h4>\u00bbEs ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass solche \u201eZweckbauten\u201c durch die Einbeziehung von einer architektonischen Begleitung errichtet werden. Der Architekt wurde schon in der fr\u00fchen Entscheidungsphase, wo es um den Standort sowie die Situierung der Geb\u00e4ude ging, mit einbezogen. So war es in allen F\u00e4llen m\u00f6glich auf die spezielle Situation im Landschaftsraum zu reagieren. Die Rolle des Architekten war daher mehr als der Beh\u00fcbscher f\u00fcr technisch unverr\u00fcckbare Bauwerke.\u00ab<\/h4>\n<h5>Bauherr Biomasseheizwerk Lech GmbH<\/h5>\n<p>Die Herausforderung der Erweiterung lag in den beengten Platzverh\u00e4ltnissen des Baugrundst\u00fcckes.<\/p>\n<p>An der engsten Stelle das Tales, wo die Bergh\u00e4nge des Omesbergs im Westen bis an den Z\u00fcrsbach und die Ausl\u00e4ufer des R\u00fcfikopfs im Osten bis an die Stra\u00dfe heranr\u00fccken, musste Platz f\u00fcr das geforderte Bauvolumen gefunden werden.<\/p>\n<p>~<\/p>\n<p>Eingezw\u00e4ngt zwischen der Lechtalstra\u00dfe und dem Z\u00fcrsbach nimmt der Grundriss des bestehenden Geb\u00e4udes den Schwung der Stra\u00dfe auf. Konsequent weiterverfolgt wird diese Kr\u00fcmmung beim Erweiterungsbau.<\/p>\n<p>|Beim bestehenden Geb\u00e4ude richtet sich auch die Geb\u00e4udeh\u00f6he nach dem Gef\u00e4lle der Stra\u00dfe \u2013 die Attika steigt Richtung Z\u00fcrs hin parallel zur Stra\u00dfe an. Die neue Konstruktion f\u00fchrt diese Steigung anf\u00e4nglich fort, um dann im Bereich des neuen Heizhauses den Scheitel zu erreichen und mit einen Gef\u00e4lle hin zum Lagerplatz wieder an H\u00f6he zu verlieren.<\/p>\n<p>Von Z\u00fcrs kommend sieht man die schmale und niedrige Stirnseite der Lagerhalle; erkennbar ist der Bogen des Daches und der gekr\u00fcmmte und leicht konische Grundriss der Halle.<\/p>\n<p>Erlebt wir das Geb\u00e4ude, durch die Lage direkt an der Stra\u00dfe, haupts\u00e4chlich im Vorbeifahren. Durch die gekr\u00fcmmte Fassade und die gew\u00f6lbte Dachform erh\u00e4lt das Geb\u00e4ude eine Dynamik, die das Volumen der Baumasse in der Hintergrund treten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das neue Heizhaus wurde in Massivbauweise errichtet. Durch den Ausbau und die Aufstockung des bestehenden Tiefbunkers konnten die zwei je 18 Meter hohen Pufferspeicher problemlos in das Geb\u00e4ude integriert werden. Die Decke des Heizhauses konnte erst nach Einheben der Heizkessel versetzt werden und muss zu Wartungszwecken der Anlage jederzeit wieder demontierbar sein. Aufgrund der Geometrie und der gekr\u00fcmmten Dachform stellte die Ausf\u00fchrung somit eine besondere Herausforderung dar, die durch die besondere Gestaltung des Auflagers der Betonhohldielen bew\u00e4ltigt werden konnte.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfz\u00fcgige Lagerhalle ist in Holzbauweise mit einer Fassade aus heimischer Fichte ausgef\u00fchrt. Durch die sehr kurze Bauzeit von 6 Monaten musste die Konstruktion einen hohen Vorfertigungsgrad aufweisen. Mit Hilfe von vorfabrizierten Wandelementen, bestehend aus Konstruktion und fertig montierter Fassade, die nur noch vor Ort versetzt werden mussten, wurde dies erreicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geb\u00e4udeform, die aus dem nat\u00fcrlichen Kontext geformt wird. 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