{"id":68035,"date":"2022-05-12T15:06:34","date_gmt":"2022-05-12T13:06:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hkarchitekten.at\/?post_type=projekt&#038;p=68035"},"modified":"2026-02-11T11:35:39","modified_gmt":"2026-02-11T10:35:39","slug":"baeumelweg-bruehl","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/ip217-154-147-205.pbiaas.com\/v80\/de\/projekt\/baeumelweg-bruehl\/","title":{"rendered":"B\u00e4umelweg, Br\u00fchl"},"content":{"rendered":"\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohnquartier in nachhaltiger Massivholzbauweise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Heidelberger Stiftung Sch\u00f6nau errichtet in der Br\u00fchler Albert-Einstein-Stra\u00dfe auf rund 4.000 m\u00b2 Grundfl\u00e4che vier Mehrfamilienh\u00e4user mit insgesamt 39 Wohnungen in nachhaltiger Holzbauweise.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Spatenstich wurde auch der Ausnahmecharakter des Wohnprojektes deutlich: Mit Beyer Weitbrecht Stotz + Partner (BWS), Partner und Partner Architekten, Hermann Kaufmann Architekten sowie roedig . schop architekten sind gleich vier renommierte Architekturb\u00fcros beteiligt. \u201eJedes Haus wurde von einem der Partner entworfen und tr\u00e4gt dessen unverwechselbare Handschrift\u201c, berichtet Strugalla. Zus\u00e4tzlich ist das B\u00fcro Element A Architekten aus Heidelberg f\u00fcr die Projektleitung und den Innenausbau verantwortlich.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>High-Tech in Holz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Ber\u00fccksichtigung mehrerer Entw\u00fcrfe wird auch die Leistungsf\u00e4higkeit unterschiedlicher Holzbausysteme erprobt. \u201eDadurch sammeln wir wertvolle Erfahrungen, die der Region auch in zuk\u00fcnftigen Bauprojekten zugutekommen\u201c, ist Strugalla \u00fcberzeugt. So wird ein Mehrfamilienhaus ab Oberkante Keller komplett in Massivholzbauweise ohne den Einsatz von Leim errichtet. \u201eStandfestigkeit und Wohnqualit\u00e4t werden ausschlie\u00dflich auf Basis innovativer D\u00fcbeltechnik realisiert\u201c, berichtet Roland Wehinger von Hermann Kaufmann Architekten. Ein anderer Entwurf sieht einen Holzbau in Leichtbauweise mit einer D\u00e4mmung aus Holzwolle vor, die mit umweltfreundlicher Molke und Soda getr\u00e4nkt ist. Das von der Stiftung beauftragte Ingenieurb\u00fcro Transsolar Energietechnik f\u00fchrte f\u00fcr alle Entw\u00fcrfe Simulationen zur Minimierung der D\u00e4mmst\u00e4rken durch, was Baukosten spart und zus\u00e4tzliche Wohnfl\u00e4che schafft.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als vorbildlich gilt das umfassende Planungskonzept der Stiftung Sch\u00f6nau, das den Architekturb\u00fcros als verbindlicher Rahmen diente. Es ber\u00fccksichtigt Nachhaltigkeit, Wohnkomfort und Wirtschaftlichkeit gleicherma\u00dfen. Alle vier H\u00e4user werden in \u00f6kologisch nachhaltiger Holzbauweise errichtet. \u201eAllein dadurch sparen wir eine CO2-Menge ein, die f\u00fcnf Millionen gefahrenen PKW-Kilometern entspricht\u201c, meint Hans-Georg Stotz vom Architekturb\u00fcro Beyer Weitbrecht Stotz + Partner. Eine Besonderheit bei dem Projekt: Die Stiftung Sch\u00f6nau setzt <a href=\"https:\/\/stiftungschoenau.de\/stiftungswald\/wald-ueberblick-holzverkauf\/\">eigenes Holz<\/a> aus den nachhaltig bewirtschafteten <a href=\"https:\/\/stiftungschoenau.de\/stiftungswald\/\">Stiftungsw\u00e4ldern<\/a> ein, das von regionalen S\u00e4gewerken verarbeitet wird. \u201eDer regionale Ansatz sichert kurze Transportwege und ist \u00f6kologisch besonders wertvoll\u201c, meint Christian Taufenbach von Element A. Bei der Planung wurde der gesamte Lebenszyklus der Geb\u00e4ude betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die \u201eGraue Energie\u201c der Baustoffproduktion, der Betriebs- sowie der Recyclingphase. Dabei werden auch unterschiedliche energetische Konzepte umgesetzt, unter anderem Photovoltaikanlagen und W\u00e4rmepumpen zur Strom- und W\u00e4rmeerzeugung. \u201eDas Holzbauprojekt in Br\u00fchl zeigt vorbildlich, wie man einen ganzheitlichen \u00f6kologischen Ansatz mit einem klimaaktiven Geb\u00e4ude realisiert\u201c, ist J\u00f6rg Finkbeiner von Partner und Partner Architekten \u00fcberzeugt.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozial und wirtschaftlich nachhaltig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Holzbauprojekt in Br\u00fchl ber\u00fccksichtigt nicht nur Umwelt- und Klimaaspekte, sondern ist auch sozial und wirtschaftlich nachhaltig. F\u00fcr eine hohe Nutzerfreundlichkeit werden die Wohneinheiten barrierefrei bzw. barrierearm ausgestaltet. Ein Teil der Wohnungen sind sogenannte \u201eSchaltwohnungen\u201c mit flexiblem Grundriss. Bei Nutzungs\u00e4nderungen kann die Aufteilung der Wohnung so ohne gro\u00dfen Aufwand ver\u00e4ndert werden. Auch die Wirtschaftlichkeit kommt nicht zu kurz. \u201eKlimaschutz und Wohnqualit\u00e4t lassen sich hervorragend mit der notwendigen Wirtschaftlichkeit verbinden. Das zeigt unser Holzbauprojekt deutlich\u201c, meint Strugalla. Trotz aufwendiger Planung und anspruchsvoller Ziele lie\u00dfen sich ausk\u00f6mmliche Renditen erzielen. \u201eSchlie\u00dflich ist die Stiftung Sch\u00f6nau eine kirchliche Stiftung, die zur Erf\u00fcllung ihres <a href=\"https:\/\/stiftungschoenau.de\/stiftung-schoenau\/stiftung-schoenau-stiftungszweck\/\">Stiftungszweckes<\/a> Geld verdienen muss.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ins nachhaltige Konzept passt auch die Kooperation zur Zwischenlagerung des Erdaushubs mit der Gemeinde Br\u00fchl. Dank des kooperativen Entgegenkommens der Gemeindeverwaltung kann der Erdaushub auf dem benachbarten Baugrundst\u00fcck der Gemeinde Br\u00fchl gelagert werden, die dort im Laufe des Jahres 2022 ein weiteres Wohnhaus errichten wird. Dieses partnerschaftliche Zusammenarbeiten schont nicht nur die Umwelt, da zus\u00e4tzliche Transportwege und CO2-Aussto\u00df eingespart werden, sondern reduziert auch die Ger\u00e4uschemissionen w\u00e4hrend der Bauzeit und damit die Belastungen f\u00fcr die Anwohner. [<a href=\"https:\/\/stiftungschoenau.de\/spatenstich-holzbauprojekt-in-bruehl\/\">Stiftung Sch\u00f6nau, 2021<\/a>]<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohnquartier in nachhaltiger Massivholzbauweise Die Heidelberger Stiftung Sch\u00f6nau errichtet in der Br\u00fchler Albert-Einstein-Stra\u00dfe auf rund 4.000 m\u00b2 Grundfl\u00e4che vier Mehrfamilienh\u00e4user mit insgesamt 39 Wohnungen in nachhaltiger Holzbauweise. 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