Projektinfos

21_07

Fachplaner

Biomasseheizwerk – Erweiterung 2021, Lech

Gebäudeform, die aus dem natürlichen Kontext geformt wird.

Durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes in den Ortsteil Stubenbach wurde die Leistung der zwei bestehenden Biomassekessel im Heizwerk Lech zu gering.

Nach anfänglichen Überlegungen ein eigenes Heizwerk für diese Haushalte zu errichten, wurde beschlossen, dass bestehende Gebäude zu erweitern, damit ein dritter Kessel Platz findet. Im Zuge dessen sollte auch eine Lagerhalle für die Biomasse errichtet werden.

Die Herausforderung der Erweiterung lag in den beengten Platzverhältnissen des Baugrundstückes.

An der engsten Stelle das Tales, wo die Berghänge des Omesbergs im Westen bis an den Zürsbach und die Ausläufer des Rüfikopfs im Osten bis an die Straße heranrücken, musste Platz für das geforderte Bauvolumen gefunden werden.

Eingezwängt zwischen der Lechtalstraße und dem Zürsbach nimmt der Grundriss des bestehenden Gebäudes den Schwung der Straße auf. Konsequent weiterverfolgt wird diese Krümmung beim Erweiterungsbau.

Beim bestehenden Gebäude richtet sich auch die Gebäudehöhe nach dem Gefälle der Straße – die Attika steigt Richtung Zürs hin parallel zur Straße an. Die neue Konstruktion führt diese Steigung anfänglich fort, um dann im Bereich des neuen Heizhauses den Scheitel zu erreichen und mit einen Gefälle hin zum Lagerplatz wieder an Höhe zu verlieren.

Von Zürs kommend sieht man die schmale und niedrige Stirnseite der Lagerhalle; erkennbar ist der Bogen des Daches und der gekrümmte und leicht konische Grundriss der Halle.

Erlebt wir das Gebäude, durch die Lage direkt an der Straße, hauptsächlich im Vorbeifahren. Durch die gekrümmte Fassade und die gewölbte Dachform erhält das Gebäude eine Dynamik, die das Volumen der Baumasse in der Hintergrund treten lässt.

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