Die Anfang der 70er Jahre von Architekt Leopold Kaufmann geplante Schalterhalle entsprach nicht mehr den Anforderungen des modernen Bankings. 

Aus diesem Grund wurde diese durch eine Neubau ersetzt, um das Drei-Zonen-Modell – Foyer, Schalterhalle, Beratungsbüros – optimal zu verwirklichen. Dabei wurde insbesondere auf Flexibilität geachtet, was durch eine einfache stützenfreie Grundrißfigur, einen Doppelboden, sowie durch nicht fix eingebaute Möblierung erreicht wurde.

Eine auf Stahlstützen und Leimträgern aufgelegte Holz-Hohlkastendecke, mit eingelegter Wärmedämmung, bildet die Dachkonstruktion. Ein aufgesetztes basilikales Oberlichtband bringt blendfreies Naturlicht in das Zentrum der Halle. 

Hier ist es gelungen, das heimische Baumaterial in einer noblen Art für ein nicht alltägliches Einsatzgebiet zu verwenden und setzt die Tradition des Vorgängerbaus, der ebenfalls in Holz ausgeführt war, fort.
Die Anfang der 70er Jahre von Architekt Leopold Kaufmann geplante Schalterhalle entsprach nicht mehr den Anforderungen des modernen Bankings. 

Aus diesem Grund wurde diese durch eine Neubau ersetzt, um das Drei-Zonen-Modell – Foyer, Schalterhalle, Beratungsbüros – optimal zu verwirklichen. Dabei wurde insbesondere auf Flexibilität geachtet, was durch eine einfache stützenfreie Grundrißfigur, einen Doppelboden, sowie durch nicht fix eingebaute Möblierung erreicht wurde.

Eine auf Stahlstützen und Leimträgern aufgelegte Holz-Hohlkastendecke, mit eingelegter Wärmedämmung, bildet die Dachkonstruktion. Ein aufgesetztes basilikales Oberlichtband bringt blendfreies Naturlicht in das Zentrum der Halle. 

Hier ist es gelungen, das heimische Baumaterial in einer noblen Art für ein nicht alltägliches Einsatzgebiet zu verwenden und setzt die Tradition des Vorgängerbaus, der ebenfalls in Holz ausgeführt war, fort.

Projektinfos

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Bauherr
Raiffeisenbank Bezau

Standort
6870 Bezau

Fertigstellung
1997

Raiffeisenbank Bezau – Schalterhalle (zum Teil Pläne v. L.Kaufmann)

Die bestehende Schalterhalle wurde bis auf den Keller abgebrochen und an derselben Stelle ein moderner Neubau errichtet. Dieser entspricht dem Anforderungsprofil einer modernen Bank, insbe- sondere der Forderung nach Flexibilität. So ist der Schalterraum ein einfaches Rechteck mit wenigen Stützen. Ein Doppelboden sowie flexible Möblierung ermöglichen ein Anpassen an die sich schnell wechselnden Bedürfnisse. Die Dachkonstruktion ist mit weit gespannten Multiboxelementen konstruiert, ein Oberlicht belichtet blendfrei den tiefen Grundriß. Außen dominieren Glas und Holz.