Architektur diktiert von der Landschaft, welche die potenzielle Schönheit von Zweckbauten enthüllt.
Mit dem Bau des größten Biomasse Heizwerkes Österreichs im Jahr 1999 wurde ein Meilenstein in der Geschichte von Lech gesetzt.
»Der Architekt wurde schon in der frühen Entscheidungsphase, wo es um den Standort sowie die Situierung der Gebäude ging, mit einbezogen. So war es in allen Fällen möglich auf die spezielle Situation im Landschaftsraum zu reagieren. Die Rolle des Architekten war daher mehr als der Behübscher für technisch unverrückbare Bauwerke.«
Bauherr Biomasseheizwerk Lech GmbH
Die besondere Lage des technischen Bauwerkes sowie die komplexe funktionelle Anforderung waren entscheidend für die formale Besonderheit dieses Baues am Ortseingang von Lech. Ein eingegrabener Brennstoffbunker an der ein hölzernes Heizhaus mit Kipphalle angeschlossen ist, bilden die Hauptelemente des Baues, wobei die Sichtbarmachung der Heiztechnik ein besonderes Anliegen war.
Der Einsatz von Biomasse als erneuerbarer Energieträger und die Verwendung modernster Technologie haben wesentlich zur ökologischen Weiterentwicklung einer einzigartigen alpinen Region beigetragen.









