Inatura, Dornbirn
Inatura, Dornbirn

Projektinfos

98_41

Bauherr
F.M. Hämmerle Holding AG, Dornbirn, Stadt Dornbirn

Standort
Dornbirn (AT)

Fertigstellung
2003

Projektdaten
NGF 4.600,00 m², BGF 7.200,00 m²,
BRI 29.800,00 m³

Rechte
Text Dietrich Untertrifaller Architekten und Hermann Kaufmann + Partner GmbH,
Foto Ignacio Martinez

Fachplaner
  • Tragwerksplanung
    GBD - Diem Schuler Pfefferkorn, Dornbirn
  • HLS Planung
    Moser Planungsbüro GesmbH, Satteins
  • Elektroplanung
    Ing. Willi Meusburger, Bezau
  • Bauphysik / Akustik
    DI Dr. Lothar Künz ZT GmbH, Hard
  • Grünraumplanung
    Rotzler, Krebs & Partner, Winterthur (CH)


Inatura, Dornbirn

Inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn.

Der Umbau Rüschwerke in Dornbirn umfasste die Rückführung des Gebäudekomplexes auf die ursprüngliche Substanz und dessen sorgsame Adaptierung. Mit Ausnahme der Alten Montagehalle wird das gesamte Areal von der Naturschau Dornbirn genutzt. Im Zuge dieser Neunutzung waren drei Zubauten an die bestehenden Gebäude geplant: Technik, Lagerräume und Büros bei der Dreherei, Vorführsaal zwischen Dreherei und Gießereien, Büros und Ausstellungsflächen bei der Neuen Gießerei.

»Das ist kein Ort für ein glattes, behübschtes Museum.«

Helmut Dietrich

»Was mich so fasziniert: Diese vier Architekten können Gefühle erzeugen!«

Margit Schmid

Der Haupteingang ins Museum erfolgt über den nordwestseitig gelegenen Hof über die Jahngasse und befindet sich mittig gelegen in der Dreherei. Im Erdgeschoss liegen in der Eingangshalle Ticketschalter, Wechselausstellung, Cafeteria und Museumsshop, im ersten Obergeschoss ist die Sonderausstellung situiert. Die weiteren Obergeschosse sind dem Publikum nicht zugänglich, dort befinden sich die Bibliothek (nur zu Studienzwecken) und die Verwaltung.

Der eigentliche Rundgang im Museum beginnt im dazwischengeschobenen Vorführsaal, der Dreherei und Gießerei verbindet. Über dem konservierten Bereich der Hochöfen betritt der Museumsbesucher die neu errichtete Zwischenebene. Die Wegführung bezieht auch den Neubau mit ein und ermöglicht den Einblick in die Arbeit der Naturwissenschaftler.

Das Erdgeschoss der beiden Gießereien wurde abgesenkt und bleibt aus technischen Gründen auf Distanz zu den Außenmauern, und mittels Rampen wird der Besucher in das Untergeschoss der Dreherei zurückgeführt. Die Anbindung an Fluchttreppen wird über Brücken bewerkstelligt. Die Schmiede umfasst die Werkstätte und die Studiensammlung. Der Dreherei vorgelagert befindet sich die zentrale Hackschnitzelanlage, die auch umliegende städtische Gebäude mit Heizenergie versorgt.

mehr

Projektbilder


Publik

    Auszeichnungen
  • Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis
    2005
  • ZV Bauherrenpreis
    2003
    Publikationen
  • Umbau und Revitalisierung der ehemaligen Rüschwerke zur „Inatura – Neue Naturschau“ in Dornbirn
    ZN Z-104, Robert Fabach, architektur aktuell 09/2003, S. 102-111
  • Erlebnis und Erinnerung
    ZN Z-133, architektur vorarlberg 2005 / bauen+handwerk, S. 27-29
  • Inatura
    ZN B-039, Amber Sayah, Architektur in Vorarlberg, S. 58-61
  • Inatura – Erlebnis Naturschau
    ZN Z-145, Aura & Co, Museumsbauten in und aus Österreich seit 2000
  • Inatura
    ZN B-046, Best of Austria, Architektur 2006_07, S. 135