Durch die originalgetreue Sanierung entstand ein neues Zuhause für zwei Vorarlberger Designinstitute.
Das Objekt gilt als typisches Beispiel für die optimistische Architektur der fünfziger Jahre, die sich zunächst mit der Übernahme formaler Elemente der sogenannten „Internationalen Architektur“ begnügte. Ein Prozeß, der in Vorarlberg durch die Schweizer Nachbarschaft beschleunigt wurde.
Seit dem Auszug der Textilschule aus dem Areal Achstraße in die Höchsterstraße (1981) standen die im Eigentum der Bundes stehenden Gebäude leer. Die Nutzungskonzepte für eine Revitalisierung der Gesamtareals wurden in den Folgejahren von der Stadt Dornbirn erarbeitet, mit dem Ziel die baukünstlerisch wertvolle Bausubstanz der ehemaligen Textilschule einer entsprechenden Sanierung und Neunutzung zuzuführen.
Die Möglichkeit das Areal mit den bestehenden Gebäudeteilen zu erhalten war vor allem durch die Widmung des Areals als Vorbehaltefläche Schule und dem Kauf durch die Stadt Dornbirn um knappe 40 Millionen gegeben. Das Engagement der verantwortlichen Politiker und der Architektenschaft ermöglichte letztendlich die Realisierung dieses Nutzungskonzeptes mit einer entsprechenden originalgetreuen Sanierung der wertvollen Bausubstanz. Neben der Nutzung der Gebäudeteile durch die Fachhochschule (Finanzierung durch das Land Vorarlberg) ist es auch möglich zwei Institutionen, die sich mit Gestaltung auseinandersetzen, im Areal zu situieren: Kunstraum Dornbirn und das Vorarlberger architektur Institut.













