Revitalisierung mit Weitblick
Mit der Revitalisierung der Raiffeisenbank Lech wurde ein prägender Bestandsbau im Zentrum von Lech am Arlberg behutsam in die Gegenwart überführt. Ziel war es, durch den sensiblen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, den Einsatz regionaler Materialien und die Verbesserung der Arbeitsqualität eine neue architektonische Identität zu schaffen.
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Die Bank nimmt innerhalb des Ortsgefüges eine wichtige Rolle zwischen Pfarrkirche, Flussraum und Dorfhus-Ensemble ein. Die neue Fassade aus naturbelassenen Lärchenschindeln stärkt diese Präsenz, ohne in Konkurrenz zur Umgebung zu treten. Fein profilierte Fensterbänder und kräftige Holzrahmen verleihen der Gebäudehülle Ruhe und Präzision. Im Sinne eines ressourcenschonenden Umbaus wurden die bestehenden Fenster erhalten und in das neue Fassadenkonzept integriert.
In die zusätzlich gedämmte Fassade wurden außenliegende Screens integriert, die einen wirksamen sommerlichen Wärmeschutz gewährleisten und blendfreies Arbeiten ermöglichen, ohne die Ausblicke auf die umliegende Landschaft einzuschränken.
Das zweite Obergeschoss wurde zu einer offenen und zeitgemäßen Bürolandschaft umgestaltet. Transparente Glaswände schaffen fließende Übergänge und durchgängige Sichtbeziehungen, während gerundete Verglasungen und leicht schräg verlaufende Wände den Räumen Leichtigkeit verleihen und großzügige Begegnungszonen entstehen lassen.
Gebürstete Weißtanne prägt den gesamten Innenausbau. Die fein strukturierte Holzlattendecke verbindet die Bereiche zu einem räumlichen Kontinuum, verbessert die Akustik und integriert die technischen Installationen. Eine wohnlich gestaltete Loungezone bildet das Zentrum der Arbeitslandschaft, ergänzt durch die Teeküche in gedeckten Blautönen und eine markante Sitznische mit rotem Textilbezug. Die mit naturbelassenem Lärchenholz ausgekleidete Loggia vervollständigt das Konzept als Ort zwischen Arbeitswelt und Landschaft und eröffnet eindrucksvolle Ausblicke auf die Bergwelt von Lech.














